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den:
Vor Jahren einst im Alten Land,

Durch seine Früchte wohlbekannt,
Begann ein großer Streit:
Da kommen stets die Imker her
In unserer Bäume Blütenmeer.
Wir wollen`s nimmer leiden!
Sie schleppen uns den Honig
fort.
Nun reden wir ein ernstes Wort:
Sie sollen ihn bezahlen!
Von unseren Blüten stammt er ja.
Und dann sind auch die Stiche da
mit ihren Teufelsqualen.-
Beschlossen war`s zur dieser
Stund.
Man machte es den Imker Kund.-
Da blieben sie Zuhause.
Sie sagten`s – und es blieb dabei,
Sie machten mit der Wanderei
für Jahre eine Pause.
Der Obstbaum stand und
trauerte
und jede Blüte lauerte
umsonst auf eine Biene.
Und jeden Herbst im Alten Land
der Bauer vor den Bäumen stand
mit kummervoller Miene.
Denn mit dem Segen war`s
vorbei.
nun sah man, wie verkehrt es sei,
den Imker zu vergrämen.
Und wer dereinst mit Spott und Hohn
vom Imker heischte Geldeslohn,
begann sich tief zu schämen.
Und allesamt begriffen sie,
es sei des Imkers große Müh
aller Nutz und Frommen.
Drum baten sie nun umgekehrt,
um Gotteslohn und Geldeswert,
er mögewiederkommen.
Nun sieht man, wie es einstens war,
zur Blütezeit in jedem Jahr
ein großes Bienenwandern.
… und seit
dieser Zeit zahlen die Bauern
vom Alten Land für jedes bei ihnen
aufgestellte Bienenvolk eine Prämie.
Aus der Bauer und die Bienen, Herausgegeben Nov. 1954
im Auftrag von Bundesministerium Ernährung Landwirtschaft und Forsten.
des Imkers Leistung wohl bekannt,
zum Segen auch für die anderen.
(E. Herold, aus “der
Bienennarr“) |